Für Ihren Durchblick

FOCUS MagazinAusgabe #17/2022:


Neuigkeiten und Tipps rund um Augengesundheit und gutes Sehen

Pandemie-Probleme

Knapp 30 Prozent der Erwachsenen glauben, dass sich ihr Sehvermögen seit Pandemie-Beginn verschlechtert hat, so eine Umfrage der Pharmafirma Johnson & Johnson. Doch nur gut 40 Prozent der Befragten ließen binnen des vergangenen Jahres ihre Augen untersuchen.

Schutz für die Augen

Helles Tageslicht enthält hohe Anteile von für die Augen gefährlicher UV- und Blaulichtstrahlung. Brillen mit  Blaulichtfilter schützen die Augen davor. Blaufilter sind derzeit auch für Bildschirmarbeit im Gespräch, denn das hochenergetische blaue Licht aus LED-Beleuchtung und Displays (Computer wie  Smartphones) kann nicht von
Hornhaut, Linse und Glaskörper
gefiltert werden.

Hilfe bei Long Covid

Ein Ärzteteam der Augenklinik Erlangen stellte fest, dass bei Long-Covid-Patienten die Durchblutung der Augen deutlich eingeschränkt ist. Bei einem individuellen Heilversuch wirkte das Herzmedikament BC007. Nun stehen große Studien zur beschleunigten Zulassung an.

Vorbeugen gegen AMD

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für eine Sehbehinderung oder Erblindung. Genetische Faktoren, das konnte jetzt bestätigt werden, spielen dabei eine Hauptrolle, doch einige lassen sich beeinflussen: Sehr wichtig sind eine gesunde, vitaminreiche Ernährung, regelmäßiger Sport, ausreichender Lichtschutz und der Verzicht aufs Rauchen. Grunderkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes mellitus sollten gut eingestellt sein. In Studien wird zudem die Einnahme verschiedener Mikronährstoffe durch Nahrungsergänzungsmittel positiv diskutiert. Hier sollten Sie sich von Ihrem Arzt beraten lassen.

Wie oft zum Augenarzt?

Spätestens bis zum 3. Lebensjahr sollte ein Kind einmal dem Augenarzt vorgestellt worden sein. Ab 45 möglichst alle zwei Jahre zur Vorsorge, bei familiären Vorerkrankungen jährlich.

Anti-Aging

Anders als die Kurz- oder Weitsichtigkeit lässt sich die Presbyopie (Alterssichtigkeit) nicht „weglasern“. Ein Leben ohne Brille ist theoretisch aber durchaus drin. Denn alternativ ist ab 55 Jahren ein Linsentausch möglich als eine Art vorgezogene Grauer-Star-Operation. Es bestehen die üblichen, relativ  geringen OP-Risiken.

Nur in der Nähe scharf

Immer mehr Kinder und Jugendliche sind kurzsichtig. Schuld daran ist unter anderem die intensive Nutzung von Computern und Handys. Täglich zwei Stunden Aufenthalt im Freien, bei dem der Blick oft in die Ferne geht, halbieren das Risiko, zeigt die aktuelle Forschung. Ähnlich gute Erfolge erzielen zusätzlich Atropintropfen bei Kindern mit stark fortschreitender Myopie. Grundsätzlich wichtig: bei Kindern die Werte im Blick behalten, damit es nicht zu nachhaltigen Problemen kommt! Sehstörungen wirken sich nicht nur auf die schulische Entwicklung, sondern auch auf die Psyche von Kindern aus.

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