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WIE IHRE AUGEN GESUND WERDEN.
UND BLEIBEN.


Die Muskeln trainiert man im Fitness-Studio, mit Joggen steigert man die Kondition und was tut man seinen Augen Gutes? Auf der folgenden Seite geben wir Ihnen nicht nur Tipps und Ratschläge wie Sie Ihre Augen fit halten. Wir stellen Ihnen auch sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen vor, die Sie bei uns in der Praxis durchführen lassen können.

Sehtest

Die Prüfung für kleine, große, junge und alte Augen.

Mit dem Sehtest wird die Sehschärfe (Visus) überprüft. Sie entspricht dem Auflösungsvermögen des Auges, also der Fähigkeit der Netzhaut, zwei Punkte voneinander getrennt wahrzunehmen. Die normale Sehschärfe entspricht einem Visus von 1,0 (100 Prozent). Mit steigendem Lebensalter kann die Sehschärfe abnehmen.

Beim Sehtest werden aus einer festgelegten Entfernung Zeichen, Zahlen oder Buchstaben von einer Tafel abgelesen. Die Untersuchung der Augen findet getrennt statt – zunächst ohne und anschließend mit korrigierenden Gläsern.
Für Kinder gibt es spezielle Bildtafeln. Auch Säuglinge und Kleinkinder können orientierend untersucht werden. Den Kleinsten wird eine Karte mit einer gestreiften und einer einfarbigen Seite vorgehalten. Gesunde Kinder blicken in der Regel zur gestreiften Seite, wenn sie diese erkennen können.

Grüner-Star-Früherkennung

Ab 40 machen wir dem Grünen Star Druck.

Im Auge zirkuliert Flüssigkeit. Ist ihr Abfluss behindert, steigt der Druck im Sehorgan. Zu hohe Druckwerte werden oft beim Grünen Star (Glaukom) festgestellt, bei dem der Sehnerv allmählich geschädigt wird. Langfristig kann es in diesen Fällen sogar zur Erblindung kommen.

Viele Patienten haben auch ein Glaukom mit normalem Augeninnendruck, bei dem die Schädigung zum Beispiel durch schlechte Durchblutung zustande kommt.
Eine gängige Untersuchung ist die Augendruckmessung nach Goldmann. Dabei prüft der Augenarzt, ab welchem Druck die Hornhaut unter dem Messgerät nachgibt. Dieser Wert entspricht dem Augeninnendruck.

Die Augendruckmessung wird grundsätzlich ab dem 40. Lebensjahr und danach im Zwei-Jahres-Abstand empfohlen. Risikogruppen, zu denen alle über 65-Jährigen, Diabetiker, Menschen, die Kortison einnehmen, Bluthochdruckpatienten, stark Kurzsichtige sowie Personen, in deren Verwandtschaft es Glaukom-Fälle gibt, zählen, sollten sich jährlich vom Augenarzt untersuchen lassen.

Augenspiegelung

Dem inneren Auge den Spiegel vorhalten.

Die sogenannte Augenspiegelung ermöglicht einen Blick ins Innere des Sinnesorgans. Hierbei untersucht der Augenarzt die Augen mit der sogenannten Spaltlampe. Dieses Gerät, das eine Kombination aus Untersuchungsmikroskop und Lichtquelle darstellt, ermöglicht das genaue Betrachten der Lider, der Bindehaut, der Hornhaut und der übrigen vorderen Abschnitte des Auges. Für freie Sicht auf den Augenhintergrund muss die Pupille mit Augentropfen geweitet werden.

Die Augenspiegelung kann Veränderungen der feinen Blutgefäße am Augenhintergrund aufdecken, welche beispielsweise durch hohen Blutdruck, Arteriosklerose („Arterienverkalkung“) oder Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“) entstehen. Auch Erkrankungen des Sehnervs und der Netzhaut sind bei der Untersuchung erkennbar.

Da viele Augenleiden mit zunehmendem Alter gehäuft auftreten, empfehlen Augenärzte ab dem 40. Lebensjahr einen regelmäßigen Augencheck. Wer unter Diabetes, Arteriosklerose oder Bluthochdruck leidet, sollte einmal pro Jahr einen Termin beim Augenarzt einplanen.

Bestimmte Netzhautveränderungen lassen sich häufig nur bei sehr weiter Pupille erkennen. Dafür werden mit Augentropfen die Pupillen erweitert. Danach sehen Sie für einige Stunden eventuell vorübergehend unscharf, sodass Sie nicht selbst Auto fahren dürfen.

Dieser Nachteil lässt sich nun durch ein neues Verfahren vermeiden: der „optomap“-Netzhautuntersuchung. Mithilfe dieser Ultraweitwinkel-Technologie lässt sich innerhalb von 0,25 Sekunden ein digitales Bild erstellen, das bis zu 200 Grad des Augenhintergrundes abbildet. Die „optomap“-Netzhautuntersuchung ist vollkommen schmerzlos und ungefährlich und kann sofort ohne Vorbereitung bei uns durchgeführt werden.

Netzhautvorsorge

Die Lösung gegen Ablösung.

Bei Kurzsichtigen besteht statistisch gesehen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Netzhautablösung. Schon lange vor der Ablösung treten bei einem Teil der Betroffenen Veränderungen der Netzhaut auf. Glücklicherweise können diese vom Augenarzt erkannt und nötigenfalls vorsorglich behandelt werden. Oft genügt dann eine ambulante Laserbehandlung, um diese gefährliche Entwicklung zu stoppen und damit den Verlust des Sehens abzuwenden.

Bestimmte Netzhautveränderungen lassen sich häufig nur bei sehr weiter Pupille erkennen. Dafür werden mit Augentropfen die Pupillen erweitert. Danach sehen Sie für einige Stunden eventuell vorübergehend unscharf, sodass Sie nicht selbst Auto fahren dürfen.

Dieser Nachteil lässt sich nun durch ein neues Verfahren vermeiden: der „optomap“-Netzhautuntersuchung. Mithilfe dieser Ultraweitwinkel-Technologie lässt sich innerhalb von 0,25 Sekunden ein digitales Bild erstellen, das bis zu 200 Grad des Augenhintergrundes abbildet. Die „optomap“-Netzhautuntersuchung ist vollkommen schmerzlos und ungefährlich und kann sofort ohne Vorbereitung bei uns durchgeführt werden.

Vitamine

Die tägliche Portion für mehr Sehkraft.

Damit die Augen den täglichen Anforderungen gewachsen sind und optimal funktionieren, benötigen sie ausreichend Vitalstoffe. Besonders hervorzuheben sind dabei die Vitamine A, C und E.
Die Vorstufen des Vitamin A (Provitamin A) bilden die Rohstoffe der Sehpigmente. Ohne sie versagen die Lichtsinneszellen der Netzhaut ihren Dienst. Die Vitamine C und E schützen die Sehorgane vor sogenannten „freien Radikalen“. Diese aggressiven Moleküle entstehen im Körper unter anderem bei Bestrahlung mit ultraviolettem Licht oder durch Rauchen.

Carotinoide

Radikalfänger und Strahlenfilter.

Die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin haben ebenfalls eine hohe Bedeutung für den Schutz des Auges, da sie freie Radikale abfangen. Darüber hinaus filtern sie die gefährliche Strahlung des hochenergetischen blauen und ultravioletten Anteils des Sonnenlichts.

Eine sehr hohe Konzentration dieser beiden Stoffe findet man im Zentrum der Netzhaut des Auges, der Macula. Sie wird wegen der gelben Farbe auch gelber Fleck genannt und ist die Stelle des schärfsten Sehens. Mit zunehmendem Alter nimmt die Konzentration von Lutein und Zeaxanthin im menschlichen Körper ab.